Offener Brief an den Gesundheitsminister S-H

Sehr geehrter Herr Dr. Garg,

 

 

 

Ihre Empfehlung an Schulträger, Dienstleister und sonstiges Personal im Bildungsbereich zum Betrieb von mobilen Luftreinigern habe ich mit Verwunderung und Unverständnis zur Kenntnis genommen.

 

Sie stellen eine aus dem Zusammenhang genommene Feststellung der Innenraumluftkommission als zu beachten und damit bindend dar und folgern daraus, dass „Der Einsatz mobiler Raumluftreiniger [ ]  als ergänzende Maßnahme unter der Voraussetzung denkbar [ist], dass diese durch einen Sachverständigen ausgewählt, korrekt positioniert, auf die örtlichen Umgebungsbedingungen eingestellt und regelmäßig überprüft werden.

 

Diese Schlussfolgerung mit Bindungswirkung ist nicht richtig.

 

Die Kommission stellt fest: „Der Einsatz von mobilen Luftreinigern mit integrierten HEPA-Filtern in Klassenräumen reicht nach Ansicht der IRK nicht aus, um wirkungsvoll über die gesamte Unterrichtsdauer Schwebepartikel (zum Beispiel Viren) aus der Raumluft zu entfernen. Dazu wäre eine exakte Erfassung der Luftführung und -strömung im Raum ebenso erforderlich, wie eine gezielte Platzierung der mobilen Geräte. Auch die Höhe des Luftdurchsatzes müsste exakt an die örtlichen Gegebenheiten und Raumbelegung angepasst sein.“

 

Diese Aussage der Kommission betrifft jedoch den Einsatz mobiler Luftreiniger, wenn die zu filternden Räume gar nicht gelüftet werden sollen. Bei einem unterstützenden Einsatz dieser Geräte mit entsprechender Lüftung ist der Einsatz eines Sachverständigen mit den daran hängenden Kosten nicht erforderlich. Wenn das mobile Gerät mit einem HEPA H14 Filter und einer abgeschirmten UV-C Bestrahlung mit gesundem Menschenverstand zentral im Unterrichtsraum aufgestellt würde, könnte es einen erheblichen Beitrag zur Gesunderhaltung der Lernenden und Lehrkräfte leisten und Lüftungsintervalle verlängern.

 

Die Studie der Bundeswehr vom 05.08.2020 belegt eindrucksvoll, dass mobile Raumluftreiniger die SARS-CoV-2 Infektionsgefahr durch Aerosole wirksam reduziert. „Sie sind daher sehr gut geeignet, um z.B. in Klassenzimmern, Geschäften, Warte- oder Behandlungszimmern, dauerhaft für eine geringe Virenlast zu sorgen, ohne sich um das Öffnen von Fenstern kümmern zu müssen und das Wohlbefinden im Raum zu beeinträchtigen.“

 

 

 

Mit Ihrer unrichtigen Bewertung der Aussage der Innenraumluftkommission machen Sie es den Schulträgern de facto unmöglich, diese hochwirksamen Filtergeräte ergänzend anzuschaffen und zu nutzen. Selbst wenn willige Schulträger einen unabhängigen Sachverständigen ausfindig machten, der die Zeit aufbrächte, jeden einzelnen Unterrichtsraum zu begutachten, wären die Kosten allein hierfür ein Vielfaches höher als die Kosten für die Filteranlagen. Hieran würden die Schulträger bereits scheitern. Sie konterkarieren nicht zuletzt den Willen unseres Ministerpräsidenten, der sich jüngst für den Einsatz dieser mobilen Luftfilteranlagen ausgesprochen hat.

 

 

 

Ihre bindende Empfehlung lässt auch die Einsicht vermissen, dass jeder zusätzlich gereinigte m³ eines Unterrichtsraumes ein „guter“ m³ ist. Hierbei ist es auch nicht nötig, Geräte anzuschaffen, bei deren Einsatz den Lernenden die Unterlagen vom Tisch wehen. Effektive Geräte, zentral aufgestellt als sinnvolle Ergänzung zur Schonung von Lehrkräften und Lernenden sind gefragt. Noch ist das Wetter erträglich. Ich sehe einen erheblichen Ausfall von Lehrkräften und Lernenden durch Erkältung in naher Zukunft als vorhersehbar an.

 

 

 

Im Übrigen: mobile effektive Luftfilteranlagen mit HEPA H14 Filtern und wahlweise zuschaltbaren, abgeschirmten UV-C Bestrahlern gibt es in unserem Bundesland bereits für weniger als 520,-€ netto pro Gerät.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Rolf Hennig

 

HR-Ledermanufaktur

 

Luftreinhaltungsempfehlung Gesundheitsminister S-H

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend,
Familie und Senioren | Abt. Gesundheit, VIII 407,
Postfach 70 61, 24170 Kiel - 1 - 12. Okt. 2020
Empfehlung zur Lufthygiene in Unterrichtsräumen in Schulen und vergleichbaren Bildungseinrichtungen während der SARS-CoV-2-Pandemie
Vorbemerkung
Aufgrund der in Schleswig-Holstein angeordneten Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbrei-tung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 werden an die Durchführung von Unterricht in Schulen und vergleichbaren Bildungseinrichtungen erhöhte Hygiene- und Verhaltensanforderun-gen gestellt.
Bei einer Übertragung mittels Tröpfcheninfektion können bei verschiedenen Erregern Aerosole eine Rolle spielen. Aerosole sind Tröpfchenkerne (sehr kleine Partikel < 5 Mikrometer), die län-gere Zeit in der Luft schweben können.
Grundsätzlich können sich von Menschen abgegebene Partikel im Raum verteilen und auf diese Weise zu Erreger-Übertragungen führen.
In Innenräumen besteht dann ein erhöhtes Risiko einer Aerosolbildung, wenn viele Personen in nicht ausreichend belüfteten Innenräumen zusammenkommen und es verstärkt zur Produktion und Anreicherung von Tröpfchenkernen kommt. Das passiert insbesondere beim Sprechen mit steigender Lautstärke, aber auch beim Singen oder bei sportlicher Aktivität.
Aufgrund der Möglichkeit von Erregerübertragungen im Zusammenhang mit Aerosolbildung ist das Lüften (Frischluftzufuhr und Luftaustausch) in Innenräumen eine zentrale Maßnahme zur Minimierung des Infektionsrisikos.
Generell können Aerosole durch folgende Maßnahmen verringert werden:
 regelmäßiges Lüften, bei Fensterlüftung als Querlüftung
 erhöhte Frischluftzufuhr bei raumlufttechnischen Anlagen, gegebenenfalls Einsatz von wirksamen Filtern
Umfangreiche Informationen und Hinweise zur Lüftung und zu zentralen Lüftungs- und Klimaan-lagen zur Reduktion von Aerosolen in Innenräumen gibt die mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) abgestimmte Stellungnahme der Innenraumlufthygiene-Kommission des Umweltbundesamtes (IRK)
Die notwendige Frischluftzufuhr kann in Schulgebäuden auf unterschiedlichem Weg gewährleis-tet werden: ausschließlich Fensterlüftung, Fensterlüftung mit Unterstützung einer raumlufttechni-schen Anlage (RLT-Anlage) (oder umgekehrt) oder ausschließlich über eine RLT-Anlage. RLT-Anlagen können außerdem mit einer Klimaanlage gekoppelt sein.
Empfehlungen
Zur Sicherstellung einer hygienisch einwandfreien Innenraumluft in Unterrichtsräumen werden folgende Hinweise gegeben:
- 2 - 12. Okt. 2020
Empfehlungen an Lehrkräfte, Lernende und sonstige Nutzende von Unterrichtsräumen
mit Fensterlüftung:
 Es ist regelmäßig und richtig zu lüften, so dass ein vollständiger Austausch der Innenraumluft
stattfindet:
 Hierfür sind die Fenster vollständig zu öffnen, so dass ein Stoß- beziehungsweise
Querlüften („Durchzug“) erfolgen kann. Das Lüften kann durch gleichzeitiges Öffnen der
Klassenzimmertür noch intensiviert werden. Aus Sicherheitsgründen verschlossene
Fenster sollten für das Lüften unter Aufsicht einer Lehrkraft geöffnet werden.
 Die Dauer des Lüftens richtet sich nach der Außentemperatur: Je größer der Temperaturunterschied
zwischen innen und außen ist, desto schneller erfolgt der Luftaustausch.
Die Lüftungsdauer sollte zwischen 3 und 5 Minuten betragen.
 Ein Lüften über zeitweilig gekippte Fenster ist nicht ausreichend.
 Das Lüften hat im Nutzungszeitraum mehrmals täglich zu erfolgen. Anzustreben ist ein 2-
bis 3-facher Luft-Wechsel pro Stunde, das heißt alle 20 Minuten und zusätzlich in jeder
Pause und vor jeder Schulstunde.
 Bei heißen Wetterlagen sollten verstärkt in den kühlen Morgenstunden sämtliche Räume
möglichst lange gelüftet werden. Dadurch lässt sich ein Aufheizen der Räumlichkeiten
durch das regelmäßige Lüften im weiteren Tagesverlauf verzögern.
 Es hat sich bewährt, für die Durchführung des regelmäßigen Lüftens in jeder Klasse einzelne
Personen (zum Beispiel Schülerinnen / Schüler) mit dieser Aufgabe zu betrauen.
 Um einen Indikator für weiteres erforderliches Lüften zu haben, können sogenannte Lüftungsampeln
eingesetzt werden. Eine Lüftungsampel misst den Kohlendioxidgehalt der
Raumluft. Je nach Funktionsweise zeigt eine Lüftungsampel einen steigenden Kohlendioxidgehalt
(CO2) beispielsweise durch Änderung der Farbe von grün über gelb nach rot
an. Spätestens wenn Rot aufleuchtet, sollte gelüftet werden. Dadurch wird nicht nur der
CO2-Gehalt in einem Unterrichtsraum regelmäßig reduziert, sondern auch die Belastung
durch Luftfeuchtigkeit und Aerosole.
 Der Einsatz von CO2-Sensoren zum Erkennen eines Lüftungsbedarfs und das richtige
Lüften sind sinnvoller als die Anschaffung mobiler Lüftungsgeräte. Sie können dazu beitragen,
das richtige Lüftungsverhalten einzuüben. Dabei ist es nicht erforderlich, jeden
Unterrichtsraum dauerhaft mit Sensoren auszustatten; einige Geräte pro Schule sind
ausreichend.
 Durch adäquates Lüftungsverhalten wird eine ausreichende Luftqualität sichergestellt.
 Bezüglich der Schaffung von Bedingungen einer adäquaten Lufthygiene ist die Anlage
„Richtig Lüften in der Schule“ zu beachten.
Empfehlungen an Schulträger, Dienstleister und sonstiges Personal in Bildungseinrichtungen
zum Betrieb von mobilen Luftreinigern und raumlufttechnischen Anlagen (RLTAnlagen):
Zum Betrieb von mobilen Luftreinigern ist folgende zentrale Aussage der Stellungnahme der
Innenraumluftkommission zu beachten:
„Der Einsatz von mobilen Luftreinigern mit integrierten HEPA-Filtern in Klassenräumen reicht nach
Ansicht der IRK nicht aus, um wirkungsvoll über die gesamte Unterrichtsdauer Schwebepartikel
(zum Beispiel Viren) aus der Raumluft zu entfernen. Dazu wäre eine exakte Erfassung der Luftführung
und -strömung im Raum ebenso erforderlich, wie eine gezielte Platzierung der mobilen Geräte.
Auch die Höhe des Luftdurchsatzes müsste exakt an die örtlichen Gegebenheiten und Raumbelegung
angepasst sein.“
- 3 - 12. Okt. 2020
 Eine Lüftung im Sinne der Anlage „Richtig Lüften in der Schule“ ist der Anschaffung der mobilen Raumluftreiniger vorzuziehen. Mobile Raumluftreiniger können eine Lüftung über Fenster nicht ersetzen.
Der Einsatz mobiler Raumluftreiniger ist als ergänzende Maßnahme unter der Vorausset-zung denkbar, dass diese durch einen Sachverständigen ausgewählt, korrekt positio-niert, auf die örtlichen Umgebungsbedingungen eingestellt und regelmäßig überprüft werden.
 Können aufgrund baulicher Maßnahmen Fenster in einem Raum dauerhaft nicht geöffnet werden, ist zu prüfen, ob und wie dieser Zustand ohne große bauliche Veränderung be-seitigt werden kann. Sofern keine Lösung für eine Fensterlüftung erreicht werden kann, ist dieser Raum für einen Unterrichtsbetrieb nicht geeignet, es sei denn, es ist eine effek-tive und ordnungsgemäß betriebene RLT-Anlage (Lüftungsanlage) vorhanden.
 In diesem Fall ist sicherzustellen, dass die RLT-Anlage nicht als potenzielle Verbrei-tungsquelle für Viren, Bakterien und Schimmelpilzsporen dienen kann (keine Lüftung im Umlauf, sondern durch Ziehen von Außenluft, regelmäßige Wartung gem. VDI 6022).
 Insbesondere größere raumlufttechnische Anlagen sollten hinsichtlich Belastung und Verbreitung von mikrobiologischen Komponenten (zum Beispiel Krankheitserregern in Aerosolen) vor Ort bewertet und Risiken minimiert werden.
Weiterführende Informationen
Innenraumlufthygiene in Schulgebäuden:
Probleme mit Luftverunreinigungen in Innenräumen von Schulen sind bereits seit vielen Jahren bekannt (siehe „Leitfaden für die Innenraumlufthygiene in Schulgebäuden“ des Umweltbundes-amtes). Eine mangelhafte Innenraumlufthygiene lässt sich auf viele Ursachen zurückführen, bei-spielsweise auf Mängel und Fehler in der Lüftungstechnik, im unsachgemäßen Lüftungsverhal-ten oder durch Verwendung von Bauprodukten, Einrichtungsgegenständen oder Reinigungspro-dukten, die chemische Stoffe in die Raumluft abgeben. Daneben können Probleme durch mikro-bielle Faktoren auftreten.
Maßgebend für die Erneuerung der Luft in einem Raum ist die Luftwechselzahl. Der erforderli-che Luftwechsel ist unter anderem abhängig von der Anzahl der sich in einem Raum befindli-chen Personen und von der Art der Tätigkeiten, die diese ausüben. Bei einer üblichen Klassen-raumbelegung ist ein mehrfacher Luftwechsel pro Stunde erforderlich, um das von den Lehrkräf-ten und Lernenden beim Ausatmen produzierte CO2 aus der Raumluft in ausreichendem Maße abzuführen.
Zur Bewertung der hygienischen Qualität der Innenraumluft wird häufig der CO2-Gehalt herange-zogen. Eine CO2-Konzentration unter 1000 ppm (part per million) gilt als unbedenklich. Bei ei-nem Wert zwischen 1000 und 2000 ppm sollten Lüftungsmaßnahmen intensiviert werden. Ein Wert über 2000 ppm gilt als hygienisch inakzeptabel und kann bei den Raumnutzern vor allem erhöhte Müdigkeit und nachlassende Konzentration zur Folge haben.
Der Gehalt an CO2 in der Raumluft lässt sich mit Hilfe einer CO2-Ampel während des Unterrichts leicht überwachen, da diese anzeigt, wann spätestens ein gründliches Lüften notwendig ist. Die Bedeutung eines regelmäßigen Luftwechsels in Unterrichtsräumen wird durch Untersuchungen an Schulen belegt, die zeigen, dass je nach Raumbelegung und Lüftungsverhalten der Wert von 1000 ppm schnell überschritten wird, vor allem wenn keine RLT-Anlage vorhanden ist (zum Bei-spiel in der Studie „Raumluftuntersuchungen in öffentlichen Gebäuden in Schleswig-Holstein“ des Landesamtes für soziale Dienste).
- 4 - 12. Okt. 2020
Neben CO2 erhöht sich durch die Atmung auch die Luftfeuchtigkeit in der Innenraumluft und da-mit auch der Gehalt an Aerosolen. Ein regelmäßiger Luftaustausch durch vollständiges Öffnen von Fenstern oder durch den ordnungsgemäßen Betrieb einer RLT-Anlage sorgt also neben der Abfuhr von CO2 und anderen chemischen Luftbelastungen auch dafür, dass die Luftfeuchtigkeit beziehungsweise der Gehalt an Aerosolen in der Raumluft nicht deutlich ansteigt.
Wird das SARS-CoV-2 über zentrale Lüftungsanlagen oder zentrale Klimaanlagen übertra-gen)?
Hierzu äußert sich das Umweltbundesamt wie folgt:
„Es gibt bisher noch keine gesicherten Erkenntnisse, wie lange das neue SARS-Coronavirus-2 in Aerosolen in der Luft infektiös ist. Verwandte Coronaviren sind aber je nach Umweltbedin-gungen nach einigen Stunden in der Luft noch infektiös. Erste Laboruntersuchungen, die aber nicht mit Praxisbedingungen vergleichbar sind, zeigen dies auch für SARS CoV-2. Daher ist es grundsätzlich denkbar, dass diese Viren über Lüftungsanlagen übertragen werden können. Auch bei dem Ausbruch des SARS-Erregers 2002/2003 wurde in einigen Fällen aufgrund von Modellierungen vermutet, dass er über zentrale Lüftungseinrichtungen im Gebäude verteilt und übertragen wurde.
Bei zentralen Lüftungs- und zentralen Klimaanlagen ist die regelmäßige Wartung und Kon-trolle der Anlagen sehr wichtig, um beispielsweise Fehlströmungen zu vermeiden. Wenn die Luftführung konsequent getrennt voneinander erfolgt, so dass die in einem Raum abgesaugte Luft nur indirekt mit der Zuluft über einen Wärmeüberträger in Kontakt steht und nicht in an-dere Räume gelangen kann, besteht kein Risiko der Übertragung von Viren im Gebäude. Durch falsche Planung oder unzureichende Wartung können aber Fehlströmungen auftreten, die dazu führen, dass Abluft aus einem Gebäudebereich als Zuluft in einen anderen Gebäudebe-reich gelangen kann. In solchen Fällen kann eine Verbreitung von Viren über die Anlage nicht ausgeschlossen werden. Die WHO hält dies aber für SARS CoV-2 für sehr unwahrscheinlich und noch nicht belegt.“
(abgerufen am 09.10.2020)
Hinweise zu den allgemein anerkannten Regeln der Technik (a.a.R.d.T.):
Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung hat für Innenraumarbeitsplätze Anforderungen an RLT-Anlagen zusammengestellt. Darin wird darauf hingewiesen, dass Anforderungen an Pla-nung, Ausführung, Abnahme, Betrieb und Instandhaltung von RLT-Anlagen zur Sicherung eines hygienisch einwandfreien Zustandes unter anderem in den Normen DIN EN 13779 und DIN EN 12599 sowie in der Richtlinie VDI 6022 Blatt 1 enthalten sind. So ist eine raumlufttechnische An-lage einschließlich aller Komponenten wie Luftfilter, Luftbefeuchter und ähnliches regelmäßig durch entsprechend geschultes Personal bezüglich Einhaltung der Hygieneanforderungen zu kontrollieren und zu warten. Außerdem ist ein Betriebsbuch mit Dokumentation über hygienische Überprüfung, Reinigung und Desinfektion sowie regelmäßiger Wartung zu führen.


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Email: kontakt@hr-leder-shop.de

Telephone: 04526339962